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Camping am Lago Maggiore

« Traumurlaub zwischen Italien und der Schweiz »

Am Lago Maggiore vereint sich die Schweizer Bergwelt mit dem mediterranen Klima Italiens. Mit seiner hervorragenden Wasserqualität lädt der See zu einem ausgiebigen Badeurlaub ein. Aber auch Wassersport, Golfspielen, Wanderungen und Sightseeing gehören zum Camping am Lago Maggiore. Lesen Sie hier über die verschiedenen Orte am See, ihre Sehenswürdigkeiten und Campingplätze.

Am Lago Maggiore zwischen Gletschern und Meer

Der Lago Maggiore liegt am südlichen Ende der Schweizer Alpen. Vom Kanton Tessin aus ragt er nach Italien hinein bis an den westlichen Rand der Po-Ebene. Das Westufer gehört zur Region Lombardei und das Ostufer zum Piemont. Mit 64 km Länge und bis zu 10 km Breite ist der Lago Maggiore der zweitgrösste See Italiens nach dem Gardasee. An seiner tiefsten Stelle ist er 370 m tief. Es sind die Kontraste, die diese Region zu einer aussergewöhnlichen Destination für einen Camping-Urlaub machen. Erstrahlen im Norden selbst im späten Frühjahr noch die Bergspitzen in reinstem Weiss, blühen in den teils mondänen, teils ursprünglichen Ortschaften rund um den See Oleander und Kamelien. Nicht umsonst wird die lombardische Seite das „Blühende Ufer“ genannt.

Isola dei Pescatori
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Noch heute ist die Fischerei auf dem Lago Maggiore ein einträgliches Geschäft. Beim Campen in Stresa oder in anderen Orten entlang des Sees können Sie in den Stunden der Dämmerung die romantisch anmutenden Fischkutter über den See streifen sehen. Ebenfalls zum Schiffsverkehr auf diesem Gewässer gehört seit 1826 die Passagierschifffahrt. Zu der 25 Schiffe umfassenden Flotte zählt unter anderem ein beeindruckender Raddampfer. Bei 29° Celsius Durchschnittstemperatur im Sommer ist eine Bootsfahrt eine erfrischende Abwechslung beim Camping am Lago Maggiore.

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Eine gute Klimaanlage im Reisemobil gewährleistet in dieser Gegend erholsame Nächte. Per Schiff erreichen Sie die verschiedenen, über den Lago Maggiore verteilten Inseln. Manche von ihnen warten mit faszinierenden botanischen Gärten auf. Andere sind Zeugen der Geschichte und beherbergen noch heute Paläste und Burgruinen.

Am Fusse der Alpen – das Tessiner Ufer

Das Nordende des Lago Maggiore im schweizerischen Tessin kann in zwei unterschiedliche Regionen eingeteilt werden. Auf der Westseite finden sich die touristisch sehr bekannten Städte Locarno und Ascona. Die illustren Orte bestechen durch ihr italienisches Flair. Hier treffen sich die Schönen und Reichen zum Entspannen oder zu weltbekannten Veranstaltungen wie dem Filmkunstfestival, das seit 1946 jährlich in Locarno stattfindet.

Blick auf Locarno
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Wem Campen bei Tenero zu viel Trubel ist, der entscheidet sich für die Tessiner Ostseite des Sees. Hier sind die Dörfer uriger und das Urlaubsklima familiärer. Die Gegend ist durchzogen von wunderschönen Wanderwegen. Wenn man beim Camping nicht in Locarno selbst, sondern auf der gegenüberliegenden Seeseite verweilt, hat man ausserdem die herrliche Aussicht auf das hübsche Uferstädtchen am Fusse der grossen Berge. Daher kommt der Name des Campingplatzes Bellavista. Dieser Platz im Örtchen Vira geniesst besonders lange die Abendsonne. Anders als beim Camping in Ascona oder Locarno verschwindet die Sonne hier nicht so rasch hinter den Bergen. Im fussläufig erreichbaren Ort finden Sie von kleinen Läden über eine Post und Restaurants alles, was das Urlauberherz begehrt.

Ascona am Lago Maggiore
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Der Platz Tamaro ist die erste Wahl für Camping bei Locarno. Von hier aus gelangen Sie schnell in die malerische Fussgängerzone mit ihren architektonischen Leckerbissen. Flanieren Sie entlang der Uferpromenade mit ihren Cafés oder weiden sich an dem atemberaubenden Blick von Ascona aus über die Brissago-Inseln Richtung Süden. Am Campingplatz unterhält ein Kinderspielplatz aus einheimischem Massivholz die kleinen Besucher. Die breite Liegewiese mit ihren alten Bäumen und vorgelagertem Sandstrand ist in dieser Art einmalig am See.

Von der Schweizer Grenze zum Borromäischen Golf

Fahren Sie entlang des Westufers von der Schweiz nach Süden, kommen Sie durch Cannobio. Der Ort verführt viele Urlauber, regelmässig zum Campen nach Cannobio zurückzukehren. Das mag an der hübschen Altstadt liegen oder an den kulinarischen Spezialitäten, die jede Woche ganz frisch auf dem Sonntagsmarkt angeboten werden.

Cannobio am Lago Maggiore
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Auf kleinen Wanderungen zu den malerischen Kapellen Santa Anna oder San Bartolomeo zeigt die Region ihre ganze Schönheit jenseits der Uferpromenade. Für Camping in Cannobio bietet sich der Campingplatz Riviera an. Direkt am See gelegen, können Sie hier Strandurlaub wie am Mittelmeer machen. Vergessen Sie nicht, Strandliegen und einen Sonnenschirm mitzubringen.

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Fahren Sie weiter gen Süden, passieren Sie die grösste Stadt am See. Verbania wuchs einst aus den beiden Orten Intra und Pallanza zusammen. Bekannt sind die botanischen Gärten der Villa Taranto, die sich zwischen den beiden Teilorten entlangziehen. Der Name „Intra“ leitet sich von der Lage zwischen den Flüssen San Giovanni und San Bernardino her. Beim Campen in Intra laden der Dom und beeindruckende barocke Gebäude zu einer Tour durch die Stadt ein. In den kleinen Gässchen mit seinen süssen Geschäften vergehen die Stunden im Nu.

Botanische Gaerten der Villa Taranto
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Für Camping bei Intra empfehlen wie Ihnen den Campingplatz Isolino. Nahe der Stadt gelegen ist es der ideale Ort für Urlaub mit Kindern. Ein über 1000 qm grosser Poolpark mit diversen Rutschen, Fontänen und Whirlpools sorgt an heissen Tagen für Abkühlung. Es gibt ein Animationsprogramm für Kinder sowie diverse Angebote für Sport im Wasser und an Land.

Vom Golf bis zur Südspitze

Südlich des Borromäischen Golfs liegt der Ort Stresa. Der mondäne Nobelkurort überwältigt seine Besucher mit einer Blumenpracht sondergleichen. Ebenso beeindruckend sind die Belle-Epoque-Villen und die im Jugendstil erbauten Hotelpaläste.

Stresa Italien
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Camping in Stresa hat hingegen keine allzu grosse Tradition. Es ist eher ein Ort der Sehenswürdigkeiten und des Shoppens. An der Eisenbahnlinie gelegen bietet sich von Stresa aus auch ein Tagesausflug nach Mailand an. Vor Ort lädt die Villa Pallavicino mit ihrem botanischen und zoologischen Garten zu einem Besuch ein. Ein weiterer Höhepunkt ist die Seilbahnfahrt auf den Berg Mottarone. Hier können Sie im Winter Skifahren.

Seilbahnfahrt auf den Berg Mottarone
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Auf halber Strecke von Stresa zur Südspitze des Lago Maggiore fahren Sie durch Arona. Es ist einer der äusserst geschichtsträchtigen Orte entlang des Sees. In Rocca di Arona wurde 1583 der spätere Mailänder Erzbischof Karl Borromäus geboren. Er wurde vom Papst heiliggesprochen und ist der Stolz der Region. Beim Camping in Arona sollten Sie auf keinen Fall die 23 m hohe Kolossalstatue verpassen, die zu seinen Ehren aufgestellt wurde. Bis zur Errichtung der Freiheitsstatue war sie die grösste begehbare Kupferstatue der Welt. Aus Augen und Mund haben Sie eine ungewöhnliche Aussicht auf Arona und den See.

Colossus of San Carlo Borromeo
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Sollten Sie sich gegen Arona entscheiden, wartet am Südzipfel des Lago Maggiore eine idyllische Alternative auf Sie. Bei Sesto Calende befindet sich „Camping Okay“, wo Ihnen beste Erholung am Lago Maggiore garantiert wird. Ein Swimmingpool mit Kinderbecken, eine Bar mit Terrasse sowie Pizzeria und Minimarkt sorgen rundum für Wohlbefinden.