Startseite | Campingkomfort | Das Strandzelt
© Baronb - stock.adobe.com

Das Strandzelt

« Mobiler Sonnenschutz vom Schirm bis zum Pop-up »

Sonnenschutz ist wichtig und es sind ganz unterschiedliche Lösungen im Einsatz: Beim Camping mit Tarp, im Garten mit Sonnenschirm, auf der Beachparty mit Strandzelt. Wie genau ist nicht nur eine Frage der Funktionalität, sondern auch eine Frage des Stils. Dass jede Art Beschattung gute Werte beim UV-Schutz beweisen muss, liegt auf der Hand. Oft ist es aber so, dass verschiedene Strategien ineinandergreifen, um wirklich erfolgreich zu sein.

Schattenspender je nach Reiseziel

Ob Tarp oder Strandzelt, ob Sonnenschirm oder Strandmuschel entscheidet oft der Ferienort. Im Landesinneren bei wenig Wind reicht ein Sonnenschutz von oben. Durch die flexiblen Aufbaumöglichkeiten eines Tarps ist sogar Schattenwurf bei schräg stehender Sonne machbar. Das kann eine Strandmuschel wohl ebenfalls leisten, bietet insgesamt jedoch deutlich weniger Platz. Unter einem Tarp können Sie – entsprechend angebracht – aufrecht hindurchgehen. Je nach Grösse ist es für mehrere Personen geeignet oder beschattet den Tisch. Kleinere Ausführungen spenden häufig Schatten oder reichen je nach Klima als alleinige Übernachtungsmöglichkeit vollkommen aus.

Strandmuschel Basic

Klassisch schön für Garten und Balkon

Der Sonnenschirm ist für viele der Inbegriff von Ferien und Entspannung. Obwohl andere Designs verfügbar sind, bleibt das klassische Muster gestreift. In allen Farbkombinationen und Breiten. Der Sonnenschirm ist windanfälliger als zum Beispiel ein Pop-up-Zelt oder ein Strandzelt. Anders als das Tarp ist er flexibel in der Aufstellung. Er benötigt keine Fixpunkte an Bäumen, Pfosten, Wohnmobil, sondern bringt diesen selbst mit: Ohne Fuss oder Halterung taugt leider selbst der beste Sonnenschirm nichts. Sein Format und das Gewicht des Fusses machen ihn jedoch zum Gepäckstück, auf das der kritische Blick bei eingeschränkter Zuladungskapazität als Erstes fällt.

Berger Wurfzelt Ponte 2

Schattenplatz mit gewissem Extra

Das Strandzelt ist auch ein auf das notwendigste reduzierte Trekkingzelt, oft in Iglu-Form und ebenso aufzubauen: klein handlich, schnell und erstaunlich gross im Innenraum. Beim Strandzelt tritt dieser Effekt noch weiter in den Vordergrund, da die Seitenwände komplett frei sein können. Ein Boden wirkt einladend. Dass alles rundherum schliessbar ist, bewährt sich nicht nur bei Wind, sondern auch, um die Habe vor neugierigen Blicken zu schützen. Hersteller legen beim Strandzelt Wert auf geringes Gewicht.

Mountain Guide Trekkingzelt Nola II

Verpackt wie ein Trekkingzelt lässt es leicht mit dem Velo befördern. Weitere Features wie Taschen oder Belüftung sind je nach Hersteller möglich.

Für Schnell-Aufbauer

Das Strandzelt ist auch in der Konstruktionsvariante als Pop-up-Zelt im Handel. Das erleichtert den Aufbau ungemein. Erfahrene Camper lassen sich nicht dazu verleiten, ein Strandzelt mit einem Trekkingzelt zu verwechseln. Für echte Outdoor-Abenteuer ist es ungeeignet. Für eine lauschige Nacht am See – und wenn dort keine Mücken zu befürchten sind – kann es aber durchaus ausreichen. Schatten bietet es allemal und wie hoch der UV-Schutz ausfällt, liegt unter anderem an der Farbe. Für spontane Ausflüge ist es deshalb der ideale Begleiter. Auch deshalb, weil immer alles im Packsack zu finden ist: Kaum mehr als Heringe und Abspannleinen sind für ein Pop-up-Zelt nicht erforderlich. Im Notfall steht es sogar allein und das Gepäck beschwert es gegen Wind.

Kit Awning Pegs

Sonnenschutz – wie geht das?

Jeder Schatten bietet in gewissem Mass Sonnenschutz. Je undurchdringlicher das schattenspendende Material, desto höher. Mauern bieten 100-prozentigen Schutz, doch Fenster lassen UV-Strahlung passieren. Bei Textilien ist es häufig die Farbe, die Einfluss nimmt auf den Grad des UV-Schutzes. Dunkle Farben lassen allgemein weniger UV-Licht passieren als helle. Das gilt beim T-Shirt wie beim Zelt, Tarp oder der Strandmuschel. Anders als beim Trekkingzelt sind beim Strandzelt Überlegungen zur Helligkeit im Inneren zu vernachlässigen. Ob und inwieweit es sinnvoll ist, die die Zeltplane mit UV-Schutz zu optimieren, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei vorsichtiger Handwäsche kann eigentlich nichts schiefgehen. Wasserdicht sind schliesslich nur die wenigsten Strandzelte. Bei Kleidung, die am Körper getragen wird, ist diese Form des Sonnenschutzes schon längst im Einsatz und von vielen für gut befunden.

Strandmuschel Pop Up

Sonnenschutz für unterwegs

Sie bleiben selbst oder gerade in den Ferien nicht den ganzen Tag im Schatten, um einem Sonnenbrand vorzubeugen. Kopfbedeckungen selbst bei kurzen Ausflügen sind bei Herren weiter verbreitet als bei Damen. Ungeachtet des Geschlechts spendet ein luftiger Sonnenhut dem Gesicht Schatten und hält den Kopf kühl. Bei starker Hitze drohen sonst gesundheitliche Belastungen. Wo ein sportliches Basecap dem Gesicht Schatten spendet, schützt eine breite Krempe die empfindlichen Ohrenmuscheln besser.

Strandmuschel Pop Up 2

In den Badeferien

Sonnencreme sollte inzwischen für jedermann selbstverständlich sein. In grossen Höhen ist die Sonneneinstrahlung intensiver und am Wasser verstärken Reflexionen den Effekt. Besonders die Kinder gilt es zu schützen, da Sonnenbrände im kindlichen Alter die Wahrscheinlichkeit eines späteren Krebsleidens deutlich erhöhen. Nicht jedem ist Sonnencreme angenehm auf der Haut. Sich in einer Strandmuschel mit Boden oder im Zelt einzureiben und etwas abzuwarten, bis der Schutz wirkt, ist dennoch angeraten. In jedem Alter.

© Rido – stock.adobe.com

Schutz für die Augen

Ein Sonnenhut beschattet die Augen, doch oft wandert der Blick herum. Gerade aus der Strandmuschel heraus lässt sich das Treiben am Strand gut beobachten. Wenn die Sonne die Augen blendet, besteht Gesundheitsgefahr, die viele unterschätzen. Der Blendeffekt schadet auf Dauer der Hornhaut und führt zur Erblindung. Das geschieht nicht nur in Schnee und Eis, sondern auch dort, wo Wasser das Licht reflektiert. Bei der grossen Zahl an Sonnenbrillen ist sicher auch eine für Sie dabei!