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Camping an der nördlichen Adria

« Mit dem Wohnmobil von Rimini nach Pula »

Es gehört zu den Vorzügen einer Reise mit dem Wohnmobil, ortsungebunden zu sein und innerhalb weniger Wochen zahlreiche Stationen erleben zu können. Viele steuern zum Camping Italien an, wo sich Kunst, Kultur und Lebensart spielerisch miteinander verbinden. Reisende treffen auf traumhafte Strände und das blaue Meer. Ein Trip entlang der nördlichen Adria von Rimini bis Pula führt durch drei Länder und vorbei an herrlichen Landschaften.

Nördliche Adria – Paradies für Campingfreunde

Die 750 km von Rimini bis Pula sind bei guter Verkehrslage an einem Tag zu fahren. Wer mautpflichtige Strassen vermeidet, kommt in den Genuss einer Routenführung entlang der Küste, die rund 100 km kürzer ist. Die Route beginnt in Rimini und führt über Slowenien bis nach Pula in Kroatien. Die schönsten Campingplätze liegen direkt an der Adria. Städte, deren Einwohner Geschichte schrieben, säumen den Weg. Wer sich Zeit lässt, kann wochenlang auf Reisen sein.

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Geniessen Sie einzelne Highlights oder wählen individuelle Etappen der Strecke für Ihre Ferien mit mediterranem Flair, wenn die Zeit für die ganze Tour nicht ausreicht. Einstieg und Ausstieg sind praktisch an jeder Station möglich. Die Fahrt eignet sich für Campingfreunde, die mit Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs sind. Mit dem Zelt sind Sie überall an der Adria ebenso herzlich willkommen.

Camping in Italien: In Rimini beginnt die Reise

In der Region Emilia-Romagna ist der Fremdenverkehr vorbildlich auf Touristen vorbereitet und weist entsprechend viele und gut ausgestattete Campingplätze auf. Hier sind die Plätze das ganze Jahr über geöffnet und zahlreiche Attraktionen erwarten die Besucher. Darunter Themen- und Vergnügungsparks sowie Zeugen der Geschichte Riminis, das als römische Kolonie gegründet wurde.

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Anziehungspunkt Nummer 1 in Rimini sind jedoch die langen Strände, die sich scheinbar bis ins Endlose erstrecken. Die Suche im Internet nach „Camping Rimini“ führt zu zahlreichen Anbietern. Trotz der grossen Auswahl ist eine frühzeitige Buchung in der Hauptreisezeit empfehlenswert. Neben dem Leben am Badestrand erwartet eine kulturell vielfältige Stadt ihre Besucher mit einem ansprechenden Unterhaltungsprogramm für jeden Geschmack.

Vom Camping in Rimini nach Cavallino

Von Rimini aus steuern wir das nächste Etappenziel an: von der Region Emilia-Romagna in die Region Venetien. Die Strecke verläuft entlang namhafter italienischer Städte wie Ravenna und berührt einige Regionalparks. Wer einen Stopp einlegen und sich in der freien Natur die Beine vertreten will, hat dafür im Regionalpark Podelta Gelegenheit. Die Strasse führt direkt hindurch. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer, bis die Schönheit Venezia in Sicht kommt.

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Die Laguneninsel ist mit dem Festland über eine feste Verkehrsanbindung verbunden. Schon hier sind zahlreiche Campingplätze vorhanden, die sich inmitten einer dicht besiedelten Landschaft finden. Wer keinen Abstecher nach Padua plant, fährt durch bis nach Cavallino, um von dort aus Venedig mit der Fähre zu erreichen.

Halbinsel-Feeling auf dem Litoral: Camping Cavallino

Cavallino ist eine der Halbinseln der venezianischen Lagune. Wer sich auf der Landzunge aufhält, ist umgeben von Meer. Mit wenigen Schritten ist der Strand der langen aber schmalen Insel erreichbar. Wie auf einer Perlenschnur reihen sich die Campingplätze an der Küste aneinander. Das Angebot ist vor allem auf Familien zugeschnitten. Naturliebhaber kommen abseits des Trubels auf ihre Kosten. Ausflüge führen zum Beispiel ins Inselinnere. Die fruchtbaren Böden auf Cavallino dienen dem Anbau von Gemüse, das hier besonders frisch auf den Tisch kommt.

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Von der wechselvollen Geschichte Cavallinos erzählen historische Gebäude und architektonische Funde wie Mosaikböden und römische Patrizierhäuser. Eine üppige Vegetation säumt die Lagune und lädt zu Spaziergängen am weitläufigen Strand ein.

Venedig sehen – und im Camper übernachten

Die einzigartige Stadt wurde so oft fotografiert und gefilmt, dass mancher meinen mag, Venedig bereits zu kennen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Vermutlich wurde über die Lagunenstadt auch schon alles gesagt. Trotzdem darf die ungewöhnliche Metropole nicht am Wegesrand liegen bleiben. Der persönliche Eindruck ist schliesslich durch nichts zu ersetzen. Geführte Touren befriedigen den Wissensdurst der Besucher. Wer sich auf eigene Faust auf den Weg macht, hat mehr Zeit für einzelne Höhepunkte.

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Das ehemals blühende Macht- und Handelszentrum atmet Geschichte, die sich in attraktiver Architektur und in Museen und Kulturveranstaltungen darstellt. Vom Ortsteil Punta Sabbioni aus gehen mehrmals in der Stunde Fähren zur Lagunenstadt und geplante Ausflüge sind bei verschiedenen Anbietern buchbar.

Camping in Caorle – Mitten im Meer

Wer beim Camping Slowenien kennenlernen will, kann Strecke sparen, wenn er von Rimini aus bis nach Caorle fährt. Nach rund 250 km erwartet die Gemeinde Caorle die Reisenden mit zahlreichen Campingplätzen. Fischfang und Tourismus sind die Haupteinnahmequellen der Einwohner.

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Die 2000 Jahre alte Geschichte des Orts spiegelt sich in einer eigenwilligen Architektur aus kleinen Gassen und Glockentürmen wieder, die stark an das grosse Vorbild Venedig erinnert. Besonders beeindruckend und Wahrzeichen der Stadt: die ehemalige Bischofskirche mit ihrem 48 m hohen Campanile, der Caorle überragt. Von Mai bis September öffnet ein Vergnügungspark für Besucher, aber ganzjährig lockt das Meer. Die Strände vor Caorle tragen bereits seit 1987 die Blaue Flagge für hervorragende Qualität und Sicherheit, die wir übrigens bereits aus Cavallino kennen.

Camping Grado: Sonne pur

In Grado sind alle Strände nach Süden ausgerichtet. Das unterscheidet die idyllische Stadt von allen anderen Orten an der nördlichen Adria. In der Hauptreisezeit von Mai bis September fallen Gebühren für den Besuch des Hauptstrands an. Auch hier kann sich der Besucher auf geprüfte Strand-Qualität verlassen. Der Hafen ist Fischereihafen und Marina in einem. Vier Campingplätze erwarten die Gäste auf dem Eiland, das von Lagunen und der Adria umschlossen ist. Von hier aus sind es 60 km bis nach Triest.

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Wesentlich näher ist es zur Grenze nach Slowenien. Von dort aus ist es kaum mehr als ein Tagesausflug in die Hafen- und Grossstadt Triest, das auf einem schmalen Streifen italienischen Hoheitsgebiets liegt. Triest kannte zahlreiche Herrscher, die sichtbare Spuren hinterlassen haben.

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Seit dem Schengener Abkommen besteht zwischen beiden Ländern Reisefreiheit, was Camping in Slowenien unproblematisch macht.

Viel Land und eine kleine Küste – Camping in Slowenien

Die kürzeste Verbindung in Richtung Pula in Kroatien führt durch das Landesinnere. Die an der Adriaküste gelegenen Ortschaften Koper und Izola sind allerdings auf gut ausgebauten Strassen zu erreichen. Der ADAC hat für ganz Slowenien insgesamt 24 Campingplätze bewertet. Darunter auch einen in direkter Nähe zum Meer in Lucija mit Aufstellplätzen für Camper und Zelte.

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Der Platz wird wegen des angrenzenden Jachthafens von Dauercampern bevorzugt. 150 Stellplätze sind für Tagesgäste vorgesehen. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zum nächsten Grenzübertritt: Camping in Kroatien wartet mit bezaubernden Landschaften und einer bewährten Gastkultur auf Feriengäste.

Camping Rovinj: Istriens grüne Küste

Manche Strände an der kroatischen Küste sind Hauptanziehungspunkt für Schulabschlussreisen europäischer Jugendlicher. Wer zu dieser Zeit anreist, muss an praktisch allen Stränden mit einem fröhlichen Partyleben rechnen. Das können Campinggäste auch in Rovinj erleben. Für Ruhe suchende oder Familien mit Kindern sind diese Party-Hochburgen nur bedingt zu empfehlen.

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Das muss auch nicht sein, finden sich doch rund um Rovinj viele weitere Campingplätze in einer zunehmend hügeliger werdenden Landschaft. In direkter Lage am Meer werben Platzbetreiber mit zahlreichen Schatten spendenden Bäumen, die den heissen Sommer auf der kroatischen Halbinsel Istrien erträglich machen. Von hier aus sind es nur noch knapp 40 km bis Pula, dem Ende unserer Tour.

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In Pula erreichen Sie den südlichsten Zipfel Istriens und geniessen einen unverstellten Blick auf die blaue Adria, die mit einer abwechslungsreichen Landschaft zu mehr als nur einer Reise einlädt.