« Mit dem Wohnmobil rund um die Adria: Von Brindisi bis Albanien »
Es gehört zu den Vorzügen einer Reise mit dem Wohnmobil, ortsungebunden zu sein und innerhalb weniger Wochen zahlreiche Stationen erleben zu können. Viele steuern zum Camping Italien an, wo sich Kunst, Kultur und Lebensart spielerisch miteinander verbinden. Camping an der Adria bietet dabei eine faszinierende Route: Von Brindisi in Süditalien führt die Reise nordwärts über Rimini und Trieste nach Kroatien, um dann südwärts über Montenegro bis nach Albanien zu führen. Diese Route um das adriatische Meer vereint fünf Länder, traumhafte Strände und herrliche Landschaften mit reicher Kultur und Geschichte.

Camping an der Adria – Paradies für Campingfreunde
Die Route entlang der Adria umfasst etwa 1.500 Kilometer und führt durch fünf faszinierende Länder. Das adriatische Meer erstreckt sich über mehr als 800 Kilometer Länge. Camping an der Adria bedeutet dabei extreme Vielfalt: Von den apulischen Olivenhainen Süditaliens über die langen Sandstrände der italienischen Riviera, die gepflegte slowenische Küste, die Inselwelt Kroatiens, die fjordartigen Buchten Montenegros bis zu den unberührten Stränden Albaniens. Die schönsten Campingplätze an der Adria liegen direkt am Meer, oft mit eigenem Strandzugang.
Geniessen Sie einzelne Highlights oder wählen individuelle Etappen für Ihre Ferien mit mediterranem Flair, wenn die Zeit für die ganze Tour nicht ausreicht. Einstieg und Ausstieg sind praktisch an jeder Station möglich. Die Fahrt eignet sich für Campingfreunde, die mit Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs sind. Mit dem Zelt sind Sie überall an der Adria ebenso herzlich willkommen.
Etappe 1: Brindisi – Wo die grosse Adria-Reise beginnt
Brindisi – Tor zum Salento
Brindisi, der bedeutende Fährhafen an der Südspitze der italienischen Adria, ist der ideale Startpunkt für diese grosse Reise. Camping in Italien an der Adria beginnt hier in Apulien, wo die historische Hafenstadt bereits in der Antike ein wichtiger Handelsplatz war. Von hier aus führte die Via Appia nach Rom. Campingplätze in der Umgebung bieten ideale Bedingungen für die Erkundung des Salento, der südlichsten Spitze Apuliens. Die Strände werden hier zunehmend karibischer mit türkisblauem Wasser und feinem Sand.

Bari – Apuliens Hauptstadt
Etwa 120 Kilometer nördlich liegt Bari, die Hauptstadt Apuliens. Die Stadt bietet eine faszinierende Mischung aus Geschichte und Moderne. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und die beeindruckende Basilika San Nicola sind einen Besuch wert. Campingplätze an der Adria in der Umgebung von Bari punkten mit ihrer Nähe zu den berühmten Trulli von Alberobello und den weissen Städtchen des Valle d’Itria. Die Küste bietet hier kilometerlange Sandstrände und kristallklares Wasser.
Pescara – Abruzzos Adriaperle
Weiter nördlich erreichen wir Pescara, die grösste Stadt an der Abruzzen-Küste. Die Stadt verbindet Strandleben mit urbanem Flair. Die langen Sandstrände und die lebhafte Strandpromenade machen Pescara zu einem beliebten Ziel für Camping an der Adria. Von hier aus lassen sich die nahegelegenen Nationalparks der Abruzzen erkunden, die ein einzigartiges Naturerlebnis bieten. Mehrere gut ausgestattete Campingplätze liegen sowohl direkt am Meer als auch im Hinterland.

Ancona – Hafenstadt mit Geschichte
Die Hafenstadt Ancona liegt malerisch an einem Hügel und bietet einen spektakulären Blick auf das adriatische Meer. Mehrere Campingplätze in der Umgebung dienen als Zwischenstopp auf dem Weg nach Norden. Die Riviera del Conero südlich von Ancona gilt als eine der schönsten Küstenabschnitte Italiens mit kristallklarem Wasser und versteckten Buchten.
Etappe 2: Camping in Italien – Rimini und die Emilia-Romagna
In der Region Emilia-Romagna ist der Fremdenverkehr vorbildlich auf Touristen vorbereitet und weist entsprechend viele und gut ausgestattete Campingplätze auf. Camping in Italien an der Adria zeigt sich hier von seiner besten Seite: Plätze sind das ganze Jahr über geöffnet und zahlreiche Attraktionen erwarten die Besucher. Darunter Themen- und Vergnügungsparks sowie Zeugen der Geschichte Riminis, das als römische Kolonie gegründet wurde.

Anziehungspunkt Nummer 1 in Rimini sind jedoch die langen Strände der Adria, die sich scheinbar bis ins Endlose erstrecken. Die Suche im Internet nach „Camping Rimini“ führt zu zahlreichen Anbietern. Trotz der grossen Auswahl ist eine frühzeitige Buchung in der Hauptreisezeit empfehlenswert. Neben dem Leben am Adria-Badestrand erwartet eine kulturell vielfältige Stadt ihre Besucher mit einem ansprechenden Unterhaltungsprogramm für jeden Geschmack.
Von Rimini nach Cavallino – Venetiens Küste
Von Rimini aus führt die Route nordwärts entlang namhafter italienischer Städte wie Ravenna und berührt einige Regionalparks. Wer einen Stopp einlegen und sich in der freien Natur die Beine vertreten will, hat dafür im Regionalpark Podelta Gelegenheit. Die Strasse führt direkt hindurch. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer, bis die Schönheit Venezia in Sicht kommt.

Die Laguneninsel ist mit dem Festland über eine feste Verkehrsanbindung verbunden. Schon hier sind zahlreiche Campingplätze vorhanden, die sich inmitten einer dicht besiedelten Landschaft finden. Wer keinen Abstecher nach Padua plant, fährt durch bis nach Cavallino, um von dort aus Venedig mit der Fähre zu erreichen.
Halbinsel-Feeling auf dem Litoral: Camping Cavallino
Cavallino ist eine der Halbinseln der venezianischen Lagune an der Adria. Wer sich auf der Landzunge aufhält, ist umgeben von Meer. Mit wenigen Schritten ist der Strand der langen, aber schmalen Insel erreichbar. Wie auf einer Perlenschnur reihen sich die Campingplätze an der Küste aneinander. Das Angebot ist vor allem auf Familien zugeschnitten. Naturliebhaber kommen abseits des Trubels auf ihre Kosten. Ausflüge führen zum Beispiel ins Inselinnere. Die fruchtbaren Böden auf Cavallino dienen dem Anbau von Gemüse, das hier besonders frisch auf den Tisch kommt.

Von der wechselvollen Geschichte Cavallinos erzählen historische Gebäude und architektonische Funde wie Mosaikböden und römische Patrizierhäuser. Eine üppige Vegetation säumt die Lagune und lädt zu Spaziergängen am weitläufigen Strand ein.
Venedig sehen – und im Camper übernachten
Die einzigartige Stadt wurde so oft fotografiert und gefilmt, dass mancher meinen mag, Venedig bereits zu kennen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Vermutlich wurde über die Lagunenstadt auch schon alles gesagt. Trotzdem darf die ungewöhnliche Metropole beim Camping an der Adria nicht am Wegesrand liegen bleiben. Der persönliche Eindruck ist schliesslich durch nichts zu ersetzen. Geführte Touren befriedigen den Wissensdurst der Besucher. Wer sich auf eigene Faust auf den Weg macht, hat mehr Zeit für einzelne Höhepunkte.

Das ehemals blühende Macht- und Handelszentrum atmet Geschichte, die sich in attraktiver Architektur und in Museen und Kulturveranstaltungen darstellt. Vom Ortsteil Punta Sabbioni aus gehen mehrmals in der Stunde Fähren zur Lagunenstadt und geplante Ausflüge sind bei verschiedenen Anbietern buchbar.
Camping in Caorle – Mitten im Meer
Auf dem Weg nach Triest lohnt sich ein Stopp in Caorle. Die Gemeinde Caorle an der Adria erwartet die Reisenden mit zahlreichen Campingplätzen. Fischfang und Tourismus sind die Haupteinnahmequellen der Einwohner.

Die 2000 Jahre alte Geschichte des Orts spiegelt sich in einer eigenwilligen Architektur aus kleinen Gassen und Glockentürmen wider, die stark an das grosse Vorbild Venedig erinnert. Besonders beeindruckend und Wahrzeichen der Stadt: die ehemalige Bischofskirche mit ihrem 48 m hohen Campanile, der Caorle überragt. Von Mai bis September öffnet ein Vergnügungspark für Besucher, aber ganzjährig lockt das Meer der Adria. Die Strände vor Caorle tragen bereits seit 1987 die Blaue Flagge für hervorragende Qualität und Sicherheit, die wir übrigens bereits aus Cavallino kennen.
Camping Grado: Sonne pur
In Grado sind alle Strände nach Süden ausgerichtet. Das unterscheidet die idyllische Stadt von allen anderen Orten an der nördlichen Adria. In der Hauptreisezeit von Mai bis September fallen Gebühren für den Besuch des Hauptstrands an. Auch hier kann sich der Besucher auf geprüfte Strand-Qualität verlassen. Der Hafen ist Fischereihafen und Marina in einem. Vier Campingplätze erwarten die Gäste auf dem Eiland, das von Lagunen und der Adria umschlossen ist. Von hier aus sind es 60 km bis nach Triest.

Etappe 3: Triest – K.u.k.-Flair an der Adria
Wesentlich näher von Grado ist es zur Grenze nach Slowenien. Von dort aus ist es kaum mehr als ein Tagesausflug in die Hafen- und Grossstadt Triest, das auf einem schmalen Streifen italienischen Hoheitsgebiets liegt. Triest kannte zahlreiche Herrscher, die sichtbare Spuren hinterlassen haben.

Die Stadt besticht durch österreichisch-ungarische Architektur, Kaffeehauskultur und das imposante Schloss Miramare direkt am Meer. Seit dem Schengener Abkommen besteht zwischen Italien und Slowenien Reisefreiheit, was den Grenzübertritt unproblematisch macht.
Etappe 4: Slowenien – Klein aber fein am Meer
Die kürzeste Verbindung in Richtung Pula in Kroatien führt durch das Landesinnere Sloweniens. Die an der Adriaküste gelegenen Ortschaften Koper und Izola sind allerdings auf gut ausgebauten Strassen zu erreichen. Das Land besitzt zwar nur 46 Kilometer Küstenlinie, doch Camping in Slowenien am Meer bietet eine charmante Alternative mit hervorragender Infrastruktur.

Camping Adria Ankaran – Sloweniens Perle
Der 4-Sterne Campingplatz Adria Ankaran liegt direkt am Strand in der Küstengemeinde Ankaran und gilt als einer der besten Campingplätze an der Adria in Slowenien. Auf 7 Hektar Grünfläche bietet der Platz 430 Stellplätze sowie gepflegte Mobilheime, umgeben von Pinien und Olivenbäumen, die natürlichen Schatten spenden.
Die Anlage befindet sich direkt am Meer mit etwa 400 Meter langem betoniertem Uferstreifen, Badeleitern, Badeinsel und 75 Meter langem Badesteg. Eine angrenzende gekieste Liegefläche bietet zusätzlichen Komfort. Der Campingplatz verfügt über ein Schwimmbad mit olympischen Massen, Wellness-Bereich mit finnischer, türkischer und Infrarotsauna, ein Hallenbad sowie mehrere Restaurants und Bars mit Meerblick.

Besonders familienfreundlich ausgestattet mit Spielplätzen, „Jumpyland“ mit Luftrutschen, Hüpfburgen und Trampolinen sowie buntem Animationsprogramm inklusive Minidisco, Livemusik und Wassergymnastik. Sportliche Gäste nutzen Tennisplätze, Beachvolleyball, Fitness-Center und Fahrradverleih. Die Lage zwischen Piran und Triest sowie nur eine Autostunde von Ljubljana entfernt macht Ankaran zum perfekten Ausgangspunkt für Ausflüge. Der Platz ist von April bis November geöffnet und wurde von ECOCAMPING ausgezeichnet.
150 Stellplätze sind für Tagesgäste vorgesehen. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zum nächsten Grenzübertritt: Camping in Kroatien an der Adria wartet mit bezaubernden Landschaften und einer bewährten Gastkultur auf Feriengäste.
Etappe 5: Kroatien – Istriens grüne Küste
Camping in Kroatien an der Adria erreicht in Istrien einen Höhepunkt der Reise. Die Route führt nun über die kroatische Halbinsel Istrien – Camping ist dort an den richtigen Stellen paradiesisch.
Camping Rovinj
Rund um Rovinj finden sich viele Campingplätze an der Adria in einer zunehmend hügeliger werdenden Landschaft. In direkter Lage am Meer werben Platzbetreiber mit zahlreichen Schatten spendenden Bäumen, die den heissen Sommer auf der kroatischen Halbinsel Istrien erträglich machen.

Pula – Istriens römisches Erbe
Von Rovinj sind es nur noch knapp 40 km bis Pula.

In Pula erreichen Sie den südlichsten Zipfel Istriens und geniessen einen unverstellten Blick auf die blaue Adria, die mit einer abwechslungsreichen Landschaft zu mehr als nur einer Reise einlädt. Die Stadt beeindruckt mit ihrem römischen Amphitheater, einem der besterhaltenen antiken Bauwerke der Welt. Die umliegenden Campingplätze an der Adria bieten ideale Ausgangspunkte für Ausflüge zu den nahen Brijuni-Inseln, einem Nationalpark mit reicher Geschichte und einzigartiger Natur.

Etappe 6: Kroatien – Von Zadar bis Dubrovnik
Von Pula führt die Route nun südwärts entlang der dalmatinischen Küste.
Camping Maslina, Zaton bei Zadar
Das Camping Maslina liegt in der malerischen Bucht von Zaton, nur 15 Kilometer von der historischen Stadt Zadar entfernt. Dieser familiengeführte Campingplatz bietet authentisches Camping in Kroatien an der Adria in naturnaher Umgebung. Umgeben von Olivenhainen und Pinienwäldern erstreckt sich der Platz direkt am kristallklaren adriatischen Meer.
Die Stellplätze liegen terrassenförmig angelegt mit direktem Blick auf die Adria. Ein eigener Kiesstrand mit flachem Einstieg ins Wasser macht den Platz besonders familienfreundlich. Die Sanitäranlagen sind modern und sauber, ein kleiner Supermarkt und eine gemütliche Konoba (traditionelles kroatisches Restaurant) sorgen für die Versorgung. Von hier aus lassen sich die Nationalparks Paklenica und Kornaten sowie die Stadt Zadar mit ihren römischen Ruinen und der berühmten Meeresorgel bequem erreichen.

Dubrovnik – Die Perle der Adria
Weiter südlich erreicht die Route Dubrovnik, oft als „Perle der Adria“ bezeichnet. Die Stadt beeindruckt mit ihrer vollständig erhaltenen Stadtmauer und der UNESCO-geschützten Altstadt. Campingplätze in der Umgebung bieten ruhige Alternativen zum Trubel der Stadt.
Etappe 7: Montenegro – Geheimtipp mit Fjord-Charakter
Von Kroatien führt die Route nun nach Montenegro. Das Land bietet ein noch relativ unentdecktes Paradies für Camping an der Adria. Die montenegrinische Küste erstreckt sich über 293 Kilometer und bietet eine spektakuläre Mischung aus Bergen, die steil ins Meer abfallen, und malerischen Buchten.
Die Bucht von Kotor – Fjordlandschaft am Mittelmeer
Die Bucht von Kotor gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird oft als südlichster Fjord Europas bezeichnet. Die historische Stadt Kotor mit ihrer venezianisch geprägten Altstadt ist ein absolutes Muss. Mehrere kleinere Campingplätze entlang der Bucht bieten ursprüngliches Camping an der Adria in spektakulärer Kulisse. Die Strassen entlang der Bucht sind teilweise sehr eng und kurvenreich, was bei der Anfahrt mit grösseren Wohnmobilen zu beachten ist.

Budva und die montenegrinische Riviera
Budva, das touristische Zentrum Montenegros, bietet lebhaftes Strandleben und eine charmante Altstadt auf einer Halbinsel. Die montenegrinische Riviera punktet mit Sandstränden und türkisblauem Wasser. Campingplätze gibt es hier sowohl für Ruhesuchende als auch für Nachtschwärmer. Das mediterrane Klima garantiert warme Sommer und milde Winter – ideal für eine verlängerte Campingsaison.
Etappe 8: Albanien – Wo das Abenteuer endet
Die albanische Adriaküste bildet den Endpunkt dieser grossen Reise und gilt noch als Geheimtipp. Die über 360 Kilometer lange Küste bietet ursprüngliches Camping an der Adria fernab des Massentourismus.

Lake Shkodra Resort – Camping am grössten See des Balkans
Im Norden Albaniens liegt das Lake Shkodra Resort am Shkodrasee, dem grössten See des Balkans an der Grenze zwischen Albanien und Montenegro. Obwohl nicht direkt am adriatischen Meer gelegen, ist die Adria nur 20 Kilometer entfernt, was das Resort zum idealen Basislager macht.
Das Resort bietet komfortable Stellplätze, moderne Sanitäranlagen und ein Restaurant mit traditioneller albanischer Küche. Umgeben von Bergen und mit direktem Zugang zum See können Gäste hier Kanufahren, Vogelbeobachtungen unternehmen und die reiche Artenvielfalt des Gebiets erkunden. Die historische Stadt Shkodra mit ihrer imposanten Rozafa-Festung ist nur wenige Kilometer entfernt.

Durres – Albaniens Strandmetropole
Durres, die zweitgrösste Stadt Albaniens, besitzt einen der längsten Sandstrände der Adria – über 10 Kilometer feiner Sand erstrecken sich entlang der Küste. Die Stadt verfügt über ein beeindruckendes römisches Amphitheater und eine lebendige St
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