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	<title>Biwak - Schlanser Magazin</title>
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	<title>Biwak - Schlanser Magazin</title>
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		<title>Wildcampen in der Schweiz</title>
		<link>https://www.schlanser.ch/magazin/wildcampen-in-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 14:22:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campingurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Baumgrenze]]></category>
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		<category><![CDATA[Camper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Was beim Wildzelten erlaubt ist und was nicht » Wildcampen – schon der Begriff verspricht maximale Freiheit, intensive Naturerfahrung und grenzenlose Unabhängigkeit. Wer die pure Natur sucht, wird es lieben, das Zelt aufzuschlagen, am Feuer zu kochen und nachts den Sternenhimmel zu bewundern. Lesen Sie hier, welche Voraussetzungen für Wildcampen in der Schweiz gelten &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schlanser.ch/magazin/wildcampen-in-der-schweiz/">Wildcampen in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schlanser.ch/magazin">Schlanser Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Was beim Wildzelten erlaubt ist und was nicht »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wildcampen – schon der Begriff verspricht maximale Freiheit, intensive Naturerfahrung und grenzenlose Unabhängigkeit. Wer die pure Natur sucht, wird es lieben, das Zelt aufzuschlagen, am Feuer zu kochen und nachts den Sternenhimmel zu bewundern. Lesen Sie hier, welche Voraussetzungen für Wildcampen in der Schweiz gelten und wie Sie die Natur schützen müssen.</strong></p>
<h2>Das Wildcampen mit Wohnmobil – so naheliegend</h2>
<p style="text-align: justify;">Völlig autark sein, alle Funktionen der Einrichtungen ohne Abhängigkeit von externem Strom, Wasser und Toiletten zu nutzen – das ist der Traum vieler Camper. Führen Sie einen Nichtcamper in Ihr Wohnmobil, wird dieser entzückt und überrascht sein, dass alles da ist, im Miniaturformat quasi, mit effektiver Platzausbeute. Das ist das charmante Wesen des Campings. Durch <a href="https://www.schlanser.ch/fahrzeug/gasversorgung/gasflasche-zubehoer/">Gasflasche</a> und <a href="https://www.schlanser.ch/elektro/energieversorgung/camping-solaranlagen/">Solarzellen</a> sowie durch gefüllte Wassertanks könnten Sie einige Tage ohne Zivilisation zurechtkommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12692 size-full" title="Berger Solaranlage Komplettset 160 W" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_290250_1_201015072617e1NcRERa8yAlM-1.jpg" alt="Berger Solaranlage Komplettset 160 W" width="600" height="390" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_290250_1_201015072617e1NcRERa8yAlM-1.jpg 600w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_290250_1_201015072617e1NcRERa8yAlM-1-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn Sie auf der Durchreise zu einem bestimmten Ziel sind, die Kinder keine Lust mehr haben im Kindersitz zu sitzen oder der grosse Hunger kommt, können Sie spontan eine Zwischenübernachtung einlegen. Doch wo ist das überhaupt in der Schweiz erlaubt?</p>
<figure id="attachment_12666" aria-describedby="caption-attachment-12666" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12666 size-full" title="Man sollte die Regelungen, die sich von Kanton zu Kanton unterscheiden, gründlich studieren" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Wohnmobil-Alpen.jpg" alt="Camper Van parkt hoch in den Alpen - Wildcampen in der Schweiz " width="620" height="387" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Wohnmobil-Alpen.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Wohnmobil-Alpen-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12666" class="wp-caption-text">© Richard Semik &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<h2>Nichts falsch machen beim Wildcampen – die speziellen Regelungen der Schweizer Behörden</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Übernachten im Freien mit dem <a href="https://www.schlanser.ch/zelte/">Zelt</a> oder im Campingvan ist in der Schweiz nicht gesetzlich verboten. Allerdings müssen Sie sehr genau hinschauen, ob und in welcher Form es im jeweiligen Kanton gestattet ist. Einzelheiten werden mancherorts sogar durch die einzelnen Gemeinden geregelt, sodass Sie wirklich konkret dort nachfragen sollten, wo Sie übernachten möchten.</p>
<p><a href="https://www.schlanser.ch/zelte/campingzelte/familienzelte/7321/berger-asmera-6-familienzelt?fs=2538318551" class="broken_link"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12669 size-full" title="Berger Asmera 6 Familienzelt" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_328590_1_201001005840ofF8F8OHZH9uH-1.jpg" alt="Berger Asmera 6 Familienzelt" width="620" height="388" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_328590_1_201001005840ofF8F8OHZH9uH-1.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_328590_1_201001005840ofF8F8OHZH9uH-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<h2>Das Schweizer Jedermannsrecht – das Recht an einem Ort zu sein</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Grundlage für das Wildcamping bildet das Jedermannsrecht oder Jedermannszutrittsrecht. Sie kennen dies auch von skandinavischen Ländern. In der Schweiz wird das Jedermannszutrittsrecht im Zivilgesetzbuch geregelt. Es beinhaltet ein Betretungsrecht für Gebiete ohne besonderen Schutzstatus. Auch dürfen Sie Früchte und Pilze sammeln, allerdings nur zum Eigenbedarf, wenn dem Eigentümer dadurch kein wirtschaftlicher Schaden entsteht. Jagen allerdings gilt als Wilderei und ist verboten. Ausserhalb von Naturschutzgebieten darf für ein bis zwei Nächte übernachtet werden, aufgestellte Schilder weisen auf Ausnahmen hin.</p>
<p style="text-align: justify;"><div class="box info  "><div class="box-inner-block"><i class="fa tie-shortcode-boxicon"></i>
			Sie möchten gerne Wildcampen und dabei unabhängig von der vorhandenen Infrastruktur sein? Sehen Sie sich in unserer <a href="https://www.schlanser.ch/erlebniswelten/nachhaltig-autark/">Erlebniswelt zum nachhaltig autarken Camping</a> an und entdecken Sie Solarpaneele, Batterien, Wasseraufbereitungssysteme und mehr.
			</div></div>
<figure id="attachment_12671" aria-describedby="caption-attachment-12671" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12671 size-full" title="Eine Ausnahme zum Schweizer Jedermannsrecht gilt in Naturschutzgebieten wie dem Nationalpark im Engadin" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/engadin-scuol.jpg" alt="Gemeinde Scuol im Egadin - Wildcampen in der Schweiz ist in Naturschutzgebieten nicht erlaubt" width="620" height="327" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/engadin-scuol.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/engadin-scuol-300x158.jpg 300w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/engadin-scuol-310x165.jpg 310w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12671" class="wp-caption-text">© motivthueringen8 &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<h2>Geltende Verbote beim Wildcampen in der Schweiz – was in den Kantonen nicht zulässig ist</h2>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich ist das Übernachten überall in Schutzzonen verboten. Diese Schutzzonen sind Gebiete des Schweizerischen Nationalparks, Wildschutzgebiete, Naturschutzgebiete sowie Wildruhezonen. Verboten ist das Wildcampen in der Schweiz ausserdem in den folgenden Kantonen:</p>
<p style="text-align: justify;">Basel-Land und Basel-Stadt, Genf, Glarus, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, Solothurn, Thurgau, Waadt, Schaffhausen und Zug. Hier brauchen Sie erst gar nicht ausserhalb von Stellplätzen und Campingplätzen nach einer wilden Übernachtungsmöglichkeit mit Ihrem Zelt zu suchen, es sei denn, Sie dürfen auf dem Privatgrundstück einer Person übernachten.</p>
<figure id="attachment_12673" aria-describedby="caption-attachment-12673" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12673 size-full" title="Baselland gehört zu den Kantonen, in denen generell kein Wildcampen erlaubt ist" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Baselland-Belchenfluh.jpg" alt="Belchenflue im Baselland - Wildcampen in der Schweiz ist nicht überall gestattet" width="620" height="366" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Baselland-Belchenfluh.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Baselland-Belchenfluh-300x177.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12673" class="wp-caption-text">© Ipsimus &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<h2>Regelungen in den Kantonen: Wo Wildcampen mit dem Wohnmobil erlaubt ist</h2>
<ul>
<li style="text-align: justify;">In den Kantonen Aargau, Uri, Tessin und in Bern dürfen Sie eine Nacht auf öffentlichen Parkplätzen ohne entsprechende Verbotsschilder oder auf Grundstücken mit Zustimmung des Eigentümers, aber ohne Campingverhalten (Markise ausfahren, Tisch und Stühle herausstellen etc.) verbringen.</li>
<li style="text-align: justify;">Im Kanton Wallis ist Wildcampen grundsätzlich nicht gestattet, es gilt, neben dem Verbot für Schutzgebiete, ein Verbot an Nationalstrassen zu campieren. An Kantonstrassen und Gemeindestrassen ist es bewilligungspflichtig, das heisst, möglicherweise können Sie dafür eine Erlaubnis erhalten.</li>
<li style="text-align: justify;">Im Kanton Schwyz ist es teilweise erlaubt, die Erlaubnis des Grundstückeigentümers muss eingeholt werden. Auf Raststätten und Parkplätzen ist die Übernachtung nicht grundsätzlich verboten. Das Wildzelten ist einfacher, da Sie nicht mit motorisierten Fahrzeugen auf Waldstrassen zum Camping in die Wildnis fahren dürfen. Wanderzeltübernachtungen sind also möglich.</li>
</ul>
<figure id="attachment_12680" aria-describedby="caption-attachment-12680" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12680" title="Im Kanton Schwyz ist das Camping als Teil einer Wandertour gestattet" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Blick-auf-Ortschaft-Schwyz-mit-den-beiden-Mythen-im-Hintergrund.jpg" alt="Blick auf Ortschaft Schwyz mit den beiden Mythen im Hintergrund - hier ist Wildcamping teilweise erlaubt" width="600" height="399" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Blick-auf-Ortschaft-Schwyz-mit-den-beiden-Mythen-im-Hintergrund.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Blick-auf-Ortschaft-Schwyz-mit-den-beiden-Mythen-im-Hintergrund-300x199.jpg 300w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Blick-auf-Ortschaft-Schwyz-mit-den-beiden-Mythen-im-Hintergrund-310x205.jpg 310w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-12680" class="wp-caption-text">© hachri &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Im Kanton Obwalden können die Gemeinden Ausnahmebewilligungen zum Übernachten an Orten, die nicht zu den genannten Schutzzonen gehören, erteilen. Für eine einmalige Übernachtung ist das Aufstellen von Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen gestattet, wenn die öffentlichen oder privaten Interessen nicht gestört werden.</li>
<li style="text-align: justify;">In Zürich ist das Wildcampen nur mit Einwilligung des Grundstückseigentümers zulässig, im Wald ist eine einzelne und einmalige Übernachtung erlaubt, wenn Sie keine zusätzlichen Einrichtungen wie Markise oder Vorzelt aufbauen.</li>
<li style="text-align: justify;">In Freiburg regeln die Gemeinden, ob und wo Wildcampen gestattet ist. Das Übernachten ist nur auf offiziellen Stellplätzen zulässig, nicht auf Park- oder Rastplätzen.</li>
<li style="text-align: justify;">Auch in St. Gallen regeln die Gemeinden das Thema Wildcamping, auf Raststätten und Parkplätzen ist die Übernachtung nicht generell erlaubt.</li>
<li style="text-align: justify;">In Nidwalden dürfen Sie nur mit Einwilligung des Grundstückseigentümers campieren, und zwar höchstens für 2 Monate.</li>
<li style="text-align: justify;">Appenzell Ausserrhoden erlaubt Ausnahmen für einzelne Übernachtungen, die nicht als Gruppe getätigt werden, oberhalb der Waldgrenze. Tagsüber muss man das Zelt abbauen.</li>
<li style="text-align: justify;">In Appenzell Innerrhoden ist einfaches Biwakieren über Nacht erlaubt, wenn der Eigentümer zustimmt. Es gibt Parkflächen für Camper, dort ist das Camping auch erlaubt.</li>
</ul>
<h2>Bussgeld und Hausfriedensbruch trotz Jedermannsrecht – das erwartet Sie bei Regelbruch</h2>
<p style="text-align: justify;">Warum sollten Sie also nicht unbedacht fernab von Stellplätzen übernachten und Ihr Lager einfach dort aufschlagen, wo Sie gerade sind? Zunächst einmal ist es schlichtweg nicht überall zulässig. Das Bussgeld für unerlaubtes Wildcampen in der Schweiz beträgt in den meisten Kantonen 200 CHF, in Bern kann das unerlaubte Campieren sogar 2000 CHF kosten. Beim nicht gestatteten Übernachten auf einem Privatgrundstück werden Sie des Platzes verwiesen und können wegen Hausfriedensbruch belangt werden. Mit der Zustimmung des Landeigners ist es aber gestattet, das Lager aufzuschlagen.</p>
<figure id="attachment_12676" aria-describedby="caption-attachment-12676" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12676 size-full" title="Für Privatgrundstücke kann man natürlich überall versuchen, sich eine Erlaubnis vom Besitzer zu holen" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Seerenbach-Waterfalls-e-vista-del-lago-di-Walenstadt.jpg" alt="Walensee in den Kantonen St. Gallen und Glarus" width="620" height="431" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Seerenbach-Waterfalls-e-vista-del-lago-di-Walenstadt.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Seerenbach-Waterfalls-e-vista-del-lago-di-Walenstadt-300x209.jpg 300w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Seerenbach-Waterfalls-e-vista-del-lago-di-Walenstadt-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12676" class="wp-caption-text">© Luigi &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<h2>Unbedenklich Wildzelten mit dem Wanderzelt in der Schweizer Bergwelt</h2>
<p style="text-align: justify;">Abgelegene Wege erreichen Sie nicht mit motorisierten Fahrzeugen, daher bezieht sich das legale Wildcampen vor allem auf das Aufschlagen von Zelten zur Übernachtung. Rechtlich unbedenklich ist das Wildzelten in der Schweiz im Gebirge oberhalb der Waldgrenze als Einzelübernachtung, also nicht in Gruppen. Das Zelt muss allerdings tagsüber abgebaut werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier entsteht wenig Schaden an der Natur, doch weiter unten, in der Waldzone, leben manchmal seltene Tiere und Pflanzen, die schützenswert sind. Auf Privatgrundstücken können Sie mit dem Einverständnis des Besitzers ebenfalls sorglos übernachten. Das Not-Biwakieren, also das Übernachten, weil Sie den Weg zurück nicht mehr schaffen, bleibt natürlich straffrei. Informieren Sie sich vor der Reise, wo Sie übernachten dürfen.</p>
<figure id="attachment_12678" aria-describedby="caption-attachment-12678" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12678 size-full" title="Oberhalb der Baumgrenze ist das Campieren in der Schweiz in der Regel erlaubt" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Matterhorn-Zelt.jpg" alt="Zelt nahe des Matterhorns - das Wildcampen in der Schweiz oberhalb der Baumgrenze ist erlaubt" width="620" height="450" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Matterhorn-Zelt.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/Matterhorn-Zelt-300x218.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12678" class="wp-caption-text">© smolipaluch &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<h2>Verantwortungsvoll handeln beim Wildzelten in der Natur</h2>
<p style="text-align: justify;">Verhalten Sie sich der Natur gegenüber verantwortungsvoll, indem Sie folgende Regeln beachten:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Sicherheitsaspekt: Stellen Sie sich auf die Wetterlage ein, rasten Sie nur an geeigneten Orten.</li>
<li style="text-align: justify;">Das grosse Geschäft mit einem Spaten vergraben und Papier mitnehmen, denn Fäkalkeime schaden Wildtieren.</li>
<li style="text-align: justify;">Kein Feuer entfachen, ausser an offiziellen Feuerstellen, denn dort wird kein neuer Schaden angerichtet. Die Waldbrandgefahr muss sorgfältig abgewogen werden und jede neue Feuerstelle beschädigt den Boden für mehrere Jahre.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12684 size-full" title="High Peak Siskin 2.0 Einbogenzelt" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_306910_1_210617031723YK4OezCJNHkbh-1.jpg" alt="High Peak Siskin 2.0 Einbogenzelt" width="620" height="301" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_306910_1_210617031723YK4OezCJNHkbh-1.jpg 620w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2023/06/IMG_306910_1_210617031723YK4OezCJNHkbh-1-300x146.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<h2>Der Traum von purer Wildnis und Unabhängigkeit erfordert gute Planung</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Traum vom Wildcampen in der Schweiz unterliegt starken Einschränkungen. Planen Sie Ihre Reise gut und achten Sie die Regeln der Regionen trotz Jedermannszutrittsrecht. Mit dem Wohnmobil werden Sie es schwerer haben wild zu campieren, mit dem Zelt wird es ein echtes Gebirgsabenteuer.</p>
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		<item>
		<title>Biwak am Berg</title>
		<link>https://www.schlanser.ch/magazin/biwak-am-berg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 08:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campingtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bergsteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Biwak]]></category>
		<category><![CDATA[Campingkocher]]></category>
		<category><![CDATA[Isomatten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafsack]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Tipps und Hilfen zur Ausrüstung » Den Rucksack vom Haken nehmen, ein paar Kleinigkeiten hineinpacken, Bergschuhe anziehen und raus in das Wochenende: So einfach, doch romantisch kann ein Biwak Ausflug beginnen. Das Biwakieren am Berg ist dabei ein ganz spezielles Naturerlebnis. Damit Sie sich hundertprozentig auf die schöne Aussicht konzentrieren können, haben wir Ihnen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schlanser.ch/magazin/biwak-am-berg/">Biwak am Berg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schlanser.ch/magazin">Schlanser Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Tipps und Hilfen zur Ausrüstung »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Den </strong><strong>Rucksack</strong><strong> vom Haken nehmen, ein paar Kleinigkeiten hineinpacken, Bergschuhe anziehen und raus in das Wochenende: So einfach, doch romantisch kann ein Biwak Ausflug beginnen. Das Biwakieren am Berg ist dabei ein ganz spezielles Naturerlebnis. Damit Sie sich hundertprozentig auf die schöne Aussicht konzentrieren können, haben wir Ihnen einen Abriss zur Entstehung und im Anschluss ein paar Tipps zusammengestellt, was in der Biwak Ausrüstung auf keinen Fall fehlen darf.</strong></p>
<h2>Ein unvergleichliches Naturerlebnis</h2>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2503" title="Mountain Guide Rucksack &quot;Quebec&quot; mit 32L Stauraum" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Mountain-Guide-Rucksack-Quebec-32L.jpg" alt="Mountain Guide Rucksack Quebec 32L" width="225" height="225" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Mountain-Guide-Rucksack-Quebec-32L.jpg 300w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Mountain-Guide-Rucksack-Quebec-32L-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />In der heutigen Zeit versteht man unter dem Biwakieren das Übernachten unter freiem Himmel. Für viele Naturliebhaber, Wanderer und Bergsteiger bedeutet das, sich ganz nah an der Natur von einem stressigen Alltag erholen zu können. Beim Biwak am Berg erleben Sie Ihre Umwelt nicht nur bei Tage, sondern können sie die ganze Nacht hindurch beobachten. Die Sonne geht unter. Die Sterne funkeln über Ihnen. Sie sehen Tiere, die Sie tagsüber nie zu Gesicht bekommen. Als Krönung des Ganzen erleben Sie den Sonnenaufgang in all seiner Langsamkeit und seinen leuchtenden Farben wohlig warm im Schlafsack liegend.</p>
<p style="text-align: justify;">Biwakieren ist allerdings nicht strikt auf ein obdachloses Nächtigen beschränkt. In manchen Gegenden oder auf einigen Wanderwegen gibt es eigens ausgezeichnete Biwak Hütten, die oftmals zu einer Seite hin offen sind. Drei Wände und ein Dach bieten besonders in den Bergen Schutz vor Wind und Wetter.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Vorteil von Biwak gegenüber dem <a href="https://www.schlanser.ch/zelte/campingzelte/">Zelten</a> ist in jedem Fall, dass man sich das Gewicht des Zelts im Rucksack spart. Es reichen Schlafsack und Isomatte, um die Nacht bequem zu erleben.</p>
</blockquote>
<h2>Ursprünglich war dieses Lager kein Freizeitspass</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2509" style="text-align: justify;" title="Alubeschichtete Isomatte von Fritz Berger" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Isomatte-alubeschichtet.jpg" alt="Isomatte alubeschichtet" width="300" height="300" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Isomatte-alubeschichtet.jpg 300w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Isomatte-alubeschichtet-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich kommt das Prinzip des Biwakierens aus dem militärischen Metier. Der Ursprung des Begriffes liegt wohl im deutschen Wort &#8222;Beiwache&#8220;. Dies bezeichnete den Anteil der Soldaten, die vor den Stadtmauern auf freiem Feld lagern mussten. Da es dort keine festen Unterkünfte gab, mussten sie sich mit Zelten behelfen oder direkt am Lagerfeuer schlafen. Über das Niederländische &#8222;biwake&#8220; gelangte der Ausdruck schliesslich nach Frankreich. Dort wurde das &#8222;bivouac&#8220; bald allgemein für das Lagern von Soldaten im Freien angewendet.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztendlich wanderte der Begriff wieder zurück in das deutsche Militärwesen. Aufgrund der Wehrpflicht, durch die viele junge Männer mit dem Biwak in Berührung kamen, wurde der Ausdruck allmählich in den zivilen Sprachgebrauch übernommen. Hier fand er vorrangig bei den Bergsteigern Anwendung, die aufgrund des kleinen Gepäcks auf Märschen in grosse Höhen häufig im Freien nächtigen.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2518 size-full" title="Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset von Esbit" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Esbit-Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset.jpg" alt="Esbit Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset" width="300" height="367" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Esbit-Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset.jpg 300w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Esbit-Spiritus-Trockenbrennstoff-Kochset-245x300.jpg 245w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Spezielles Lagern am Berg</h2>
<p style="text-align: justify;">Im alpinen Bereich unterscheidet man zwei Formen des Biwakierens. Ein &#8222;Freiwilliges Biwak&#8220; ist vorher geplant. Meist ist es dann unumgänglich, da das Tourenziel nicht an einem Tag zu erreichen ist. Entsprechend sind die Bergsteiger mit geeigneten Übernachtungs-Utensilien ausgestattet. Ausserdem haben sie einen Campingkocher und Lebensmittel dabei.</p>
<p style="text-align: justify;">In den kühlen Temperaturen am Berg ist eine warme Mahlzeit vom Campingkocher eine absolute Wohltat. Zur Biwak Ausrüstung gehören ausserdem Wechselkleidung, Hygieneartikel und eventuell ein Wasserfilter.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 2. Form ist das Notbiwak. Da sich dieses aus der Situation ergibt, haben die betroffenen Bergsteiger in der Regel maximal einen Biwaksack, eine Notration an Essen und das allzeit begleitende Multitool dabei. So können Sie die Nacht nicht gerade luxuriös, aber immerhin unbeschadet verbringen. Zu Notbiwaks kommt es entweder durch eine Verzögerung auf der Tour oder einen Unfall. Ist einer der Bergsteiger verletzt, muss er möglicherweise die Nacht am Berg verbringen. Grund dafür können schlechte Witterung oder einbrechende Dunkelheit sein, die eine Rettungsaktion verhindern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2534 size-full" title="Kartuschenkocher &quot;Lite Piezo&quot; von Primus " src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Primus-Kartuschenkocher-Lite-Piezo.jpg" alt="Primus Kartuschenkocher Lite Piezo" width="600" height="400" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Primus-Kartuschenkocher-Lite-Piezo.jpg 600w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Primus-Kartuschenkocher-Lite-Piezo-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p style="text-align: justify;">In beiden Fällen suchen die Bergsteiger einen geeigneten Platz für ihr Biwak. Dieser zeichnet sich durch guten Wetterschutz aus. In schneereichen Gebieten muss auch die Sicherheit vor Lawinen berücksichtigt werden. Bezüglich des Untergrunds ist eine ebene Fläche wichtig. Auf leicht abschüssigem Gelände ist es beim Übernachten wichtig, immer mit dem Kopf oberhalb der Füsse zu schlafen. Sonst gibt es Kopfschmerzen.</p>
<h2>Biwak Ausrüstung für das Nachtlager</h2>
<p style="text-align: justify;">Im bisherigen Abriss über die Geschichte und Eigenheiten des Biwaks wurden bereits ein paar Gegenstände erwähnt, die sich in der Ausrüstung befinden. Gerade am Berg erfordert das Übernachten im Freien einen warmen Schlafsack. Die beste Leistung bei wenig Gewicht bringen Mumienschlafsäcke mit Daunenfüllung. Anstelle des Zelts, empfiehlt es sich, einen wasserdichten Biwaksack mitzunehmen. Dieser hat etwa die Grösse des Schlafsacks, schützt aber vor Regen und Wind. Als Unterlage ist eine luftgefüllte Isomatte zu empfehlen. Auf dieser schlafen Sie sehr komfortabel und haben zugleich eine gute Wärmeisolation zum Boden hin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2523 size-full" title="Mumienschlafsack &quot;Merlo&quot; von Mountain Guide" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Mumienschlafsack-Merlo.jpg" alt="Mumienschlafsack Merlo" width="600" height="360" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Mumienschlafsack-Merlo.jpg 600w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Mumienschlafsack-Merlo-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Kochen reicht ein einfacher Campingkocher. Selbst 4 Personen können auf einer Flamme in annehmbarer Zeit bekocht werden. Gaskocher haben sich hier aufgrund ihrer einfachen Handhabung bewährt. Vergewissern Sie sich vor Ihrer Tour, dass Sie ausreichend Brennstoff und Feuerzeuge sowie Streichhölzer dabei haben. Zum Kochen selbst reicht ein einfacher Campingtopf aus Aluminium oder Edelstahl. Für 4 Personen sollte er 2,5 l bis 3 l fassen. Pro Person sollten ein Löffel, eine Tasse und ein scharfes Messer dabei sein. Das integrierte Messer im Multitool tut denselben Dienst. Eine Gabel braucht man nicht unbedingt. Zum Abspülen reichen ein paar Tropfen Spülmittel und ein kleiner Schwamm. In den Bergen ist zwar es selten nötig, doch haben Sie bei der Wasseraufbereitung die Wahl zwischen einem Filter oder Tabletten. Informieren Sie sich vorher, ob eins von beidem in Ihrem Zielgebiet sinnvoll ist. Neben einer normalen Trinkflasche, die mit warmem Wasser befüllt eine Wärmflasche sein kann, versorgt Sie eine Thermosflasche mit heissem Tee, wenn der Campingkocher bereits verstaut ist.</p>
<h2>Persönliche Ausstattung ergänzt die Outdoor-Ausrüstung</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei der Wechselkleidung sollten Sie pragmatisch aber nicht sparsam sein. In den Bergen kann nasse Kleidung zu verhängnisvollen Unterkühlungen führen. Ausserdem wärmen ein zusätzlicher Pullover, eine lange Unterhose, Mütze und Schal auch nachts im Schlafsack. Ansonsten dürfen eine warme Softshelljacke mit Daunenfüllung sowie Regenkleidung nicht fehlen.</p>
<figure id="attachment_2526" aria-describedby="caption-attachment-2526" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2526 size-full" title="Passende Kleidung ist auf Bergtouren wichtig" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Richtige-Kleidung.jpg" alt="Passende Kleidung ist auf Bergtouren wichtig" width="600" height="400" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Richtige-Kleidung.jpg 600w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Richtige-Kleidung-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-2526" class="wp-caption-text">© Everst / Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Hinsichtlich Handschuhen kommt es auf die Jahreszeit und die Höhe an, in der Sie unterwegs sind. Das Gleiche gilt für besondere Ausrüstungsgegenstände wie Gamaschen, Biwakschuhe, Schneeschuhe und Gletscherbrille. Nachts sorgt eine Stirnlampe für gute Sicht bei freien Händen. Ersatzbatterien nicht vergessen! Eine Sonnenbrille sollte immer im Gepäck sein. Ebenso Sonnencreme und bei wärmeren Wetter ein Mückenschutzmittel. Sind Sie im Schnee unterwegs, können Sie sich mit einer Schneeschaufel eine kleine Schneehöhle oder ein Iglu zum Biwakieren ausheben.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2528 size-full" title="Fritz Berger &quot;Zapper Click&quot; gegen Mückenstiche" src="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Zapper-Click-gegen-Mückenstich.jpg" alt="Zapper Click gegen Mückenstich" width="300" height="300" srcset="https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Zapper-Click-gegen-Mückenstich.jpg 300w, https://www.schlanser.ch/magazin/wp-content/uploads/2017/08/Zapper-Click-gegen-Mückenstich-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie auf jeder Bergtour gehören auch beim Biwak am Berg ordentliches Kartenmaterial, ein Kompass und/oder ein GPS-Gerät, gegebenenfalls ein Wanderführer und ein Erste-Hilfe-Pack in den Rucksack. Mit einem Multitool und starkem Tape können Sie sich aus vielen misslichen Lagen befreien. In Plastiktüten lässt sich der Rucksackinhalt übersichtlich und wassergeschützt unterbringen. Eine leere Tüte nimmt den anfallenden Müll auf. Die persönlichen Hygieneartikel können Sie auf ein absolutes Minimum reduzieren. Deo, Haarspray oder Make-Up sind absolut unnötiges Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht verzichten wollen Sie hingegen auf Klopapier. Dieses kann ausserdem zweckentfremdet als Taschentuch oder Serviette beim Essen benutzt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schlanser.ch/magazin/biwak-am-berg/">Biwak am Berg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schlanser.ch/magazin">Schlanser Magazin</a>.</p>
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