Solar-Komplettsets für Ihre unabhängigen Campingerlebnisse
Autarkes Camping ist verlockend – allerdings nur, wenn die Kompromisse nicht überhandnehmen. Sie wären vorprogrammiert, wenn der Stromnachschub fehlt. Das Problem schafft moderne Photovoltaik-Technik aus der Welt, weil die Sonne – zumindest vom Frühjahr bis zum Herbst – überall gratis scheint. Lieben Sie unkomplizierte Lösungen? Gönnen Sie sich ein durchdachtes Camping-Solarset, um Ihre 12-Volt-Bordbatterie oder andere Energiespeicher unterwegs zu füttern!
Starr, biegsam oder mobil – welche Solarsets sollen es sein?
Kaum hat man sich in das idyllische Panorama verliebt, plädiert die schwächelnde Bordbatterie zum Aufbruch. Die Nähe zur Natur beim Campieren erinnert daran, dass man sich umweltschonender mit Energie versorgen könnte. Während viele Campingplätze für den Strom stattliche Preise veranschlagen, liefert die Sonne ihn kostenlos. Verschiedene Überlegungen führen zur Erkenntnis: Wir brauchen Solar für das Wohnmobil.
Wer den Gedanken in die Tat umsetzen möchte, freut sich über viele Lösungsansätze. Hierzu zählen:
- Solarset für Wohnwagen mit starren Solarplatten für die dauerhafte Montage
- Semiflexible Solarmodule, die fest verklebt oder temporär befestigt werden
- Flexibles Solarset für Camper zum Auffalten oder Aufklappen
Ein fest verbautes Camping-Solarset, das der 12-Volt-Batterie stetig Nachschub gönnt, gilt als besonders belastbar und langlebig. Denn meist werden die Solarzellen durch gehärtete Glasabdeckungen und Alurahmen geschützt, die allerdings auch das Gewicht und die Aufbauhöhe bei einer Dachmontage ankurbeln.
Semiflexible Module ermöglichen die Befestigung des Solarsets auf gewölbten Flächen und sind leicht. Gleiches gilt für Klapp- und Faltmodule, die nach der Ankunft einfach neben dem Wohnwagen oder hinter der Windschutzscheibe vom Camper drapiert werden. Mitunter sind diese transportablen Lösungen inzwischen erstaunlich leistungsstark. Sie fordern aber manchmal grössere Freiflächen auf dem Stellplatz ein und sind teilweise nur wetterbeständig, wodurch sie nicht dauerhaft draussen bleiben können.
Komplette Solaranlage für den Wohnwagen? Ein dehnbarer Begriff!
Faltbare Solarmatten empfehlen sich nicht nur fürs Wohnmobil, sondern auch für den Zelturlaub oder den Tagesausflug. Das spiegelt sich normalerweise im unkomplizierten Installationskonzept und im geringen Umfang des beiliegenden Zubehörs wider. Gleiches trifft oft beim klappbaren Solarset für das Wohnmobil zu.
Ansonsten driften die Herstellermeinungen weit auseinander, was eine komplette Solaranlage für den Wohnwagen ausmacht. Hier gehört zum Lieferumfang neben dem Solarmodul nur ein Bauteil. Dort liegen sogar Verbrauchsmaterialien für jede erdenkliche Montage-Variante bei.
Übrigens: Während viele Camper das Verkleben einfacher meistern können, hat das Verschrauben auf Dachspoiler einen entscheidenden Vorteil: Beim Fahrzeugtausch kann auch das Solarset den Wohnwagen wechseln!
Solar für das Wohnmobil – ein Wunsch mit langer Anschaffungsliste!
Es reicht natürlich nicht, dass ein Solarset für das Wohnmobil 200W erzeugen kann. Die gewonnene Energie muss auch ins Bordsystem eingespeist oder in einer Power-Station gespeichert werden. Abhängig vom Nutzungskonzept benötigt man dafür einige Komponenten, zum Beispiel:
- Photovoltaik-Anschlusskabel
- Verbindungskabel
- Solarladeregler
- EBL-Kabelsatz (Verbindung zum Elektroblock/Stromverteiler im Wohnmobil)
- Spannungswandler
- Smartmeter
Sämtliche Komponenten sollten bestmöglich aufeinander abgestimmt sein. Auch die Qualität des Zubehörs ist wesentlich. Nur dann überzeugt das Solarset auf dem Camper mit einem hohen Energieertrag.
Selbstverständlich kann auch diverses Montagematerial notwendig sein, beispielsweise:
- Dachspoiler / Modul-Halterung
- Befestigungsschellen
- Kleber
- Schrauben /Verbinder für die Kabelverlegung
- Dachdurchführungen
- Dichtungsmaterial
Die Installation mit ungeeignetem Zubehör kann sich beispielsweise negativ auf das Fahrverhalten auswirken, die Karosserie beschädigen oder die Solarzellen beeinträchtigen. Jeder sollte sorgfältig abwägen, inwieweit er sich die Zusammenstellung der Materialien selbst zutraut. Stets ist es sinnvoll, bei notwendigen Ergänzungen die Empfehlungen des Herstellers zu beherzigen.
Grundstein fürs autarke Campingglück – hochwertiges Solarmodul
Jedes Solarpanel ist für eine Maximalleistung getestet, die sich leicht vergleichen lässt und als Wattpeak (Wp) deklariert wird. Es hängt von diversen Einflussfaktoren ab, wie viel Energie die Anlage im Tagesverlauf tatsächlich gewinnen kann. Dieser Betriebswert ist bei guten Wetterverhältnissen normalerweise höher und wird als Wattstunden (Wh) angegeben.
Wenn das Solarset am Wohnmobil beispielsweise nur dem Batterieerhalt, der Rangierhilfe und der Orientierungsbeleuchtung dienen soll, kann ein einfacher konzipiertes Panel mit 35 Wp oder 55 Wp genügen. Sobald sich Lifestyle-Wünsche hinzugesellen, sollte das Solarset für das Wohnmobil 200W oder wenigstens 100W als Maximalleistung haben. Wer autarkes Camping mit dem komfortabel ausgestatteten Wohnwagen zelebrieren und zuverlässig versorgt sein möchte, sollte mit einer 400W-Solaranlage liebäugeln.
Höhere Ansprüche bei der Energiemenge stossen angesichts der begrenzten Installationsfläche schnell an die Grenzen. Damit sind polykristalline Solarzellen aus dem Rennen, weil sich ihr Preisvorteil in der geringeren Leistung spiegelt. Erfahrene Hersteller bringen beim effizienten Solarset für das Wohnmobil monokristalline Module ins Spiel, die allerdings teurer sind.
Die konkrete Bauart der Panels beschert ebenfalls Qualitätsunterschiede. Diffuse Lichtverhältnisse, Teilverschattungen oder Zellbrüche können bei einfacheren Verarbeitungskonzepten die Stromausbeute spürbar verringern. Fortschrittliche Hochleistungssolarmodule überzeugen auch bei solchen Bedingungen mit ihrer Performance.
Wichtige Bauteile beim Solarset für den Camper
UV-Licht, Regen, Schnee, Sturm und so weiter: Die äusseren Verbindungskabel sind nicht nur extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt, sondern müssen auch verschiedensten Temperaturen standhalten. Das berücksichtigen Solarkabel, die speziell für diesen Einsatz entwickelt wurden.
Für Laien wirkt er unscheinbar und trotzdem übernimmt er eine Hauptrolle – der Solarregler. Das neuralgische Bauteil überwacht und steuert den Ladevorgang, wodurch es der Sicherheit (z.B. Brandgefahr durch Überspannung), dem Batterieschutz und der Stromausbeute dient.
Durchaus solide meistern PWM-Regler (Pulsweitenmodulation) diese Jobs. Weil sie ausserdem recht preiswert sind, werden sie für kleinere Anlagen gerne gewählt. Allerdings setzt diese Wahl voraus, dass die Spannung der Batterie und des Solarpanel ideal zusammenpassen. Ansonsten verpufft aus technischen Gründen viel von der gewonnenen Sonnenenergie.
Das Blatt wendet sich beim teureren MPPT-Laderegler (Maximum Power Point Tracking), der aktuell als Goldstandard für Solar am Wohnwagen eingestuft wird. Er behält - salopp gesagt - das Geschehen unentwegt im Auge, um Spannungsunterschiede zwischen den Komponenten auszutarieren und etwaige Spannungsüberschüsse in Ladestrom zu verwandeln. Je nach Baukonzept haben diese Regler beispielsweise auch Temperaturfühler an Bord oder erlauben das Nachrüsten weiterer Panels.
Traumpaar: 5-Sterne-Solaranlage + LiFePO4-Bordbatterie
Der Solarregler gehört zu den beeinflussenden Baukomponenten, wenn es um die Kompatibilität mit der Batterie geht. MPPT-Regler sind häufig für die Kombination mit diversen Typen (LiFePO4, Lithium Gel, AGM, Blei-Säure) offen, während ihre einfachen Pendants oft wählerisch sind.
Grundsätzlich gilt: Hohe Qualitätsansprüche des Herstellers bei den zahlreichen Bauteilen kurbeln selbstverständlich den Preis für die Solarsets an. Diese Investition rentiert sich, wenn Sie selbst bei der Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit die Messlatte hoch legen. Das beste Solarset für den Wohnwagen hilft allerdings wenig, wenn Sie gleichzeitig bei der Bordbatterie den Sparkurs einschlagen.